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Im Wein liegt Wahrheit - vielleicht sollte man auch hier ein Reinheitsgebot einführen.

Die Weltmeister im Biertrinken sind die Tschechen. Die Deutschen liegen mit 136 Litern pro Jahr auf einem erbärmlichen 2. Platz

"Stammwürze" nennt man die im Bier gelösten Extraktstoffe (Malzzucker, Proteine, Vitamine, Aromen).

Je höher die Stammwürze, desto mehr vergärbarer Zucker, desto mehr Alkohol hat das Bier.

Industriebier hat eine Produktionszeit von 4--6 Tagen, Spezailitätenbiere brauchen ca. 3. Monate.

Echtes, klassisches Altbier musste um den typischeen Geschmack zu erhalten 1 - 2 jahre lagern (Aha!).

Malz ist gekeimtes Getreide, meist aus Gerste aber auch aus Weizen und Roggen.

Wer macht was beim Brauen:
Hopfen: ist zuständig für den herben Geschmack, die Haltbarkeit und die Schaumstabilität
Malz: bringt den für die Gärung notwendigen Malzzucker
Hefe: bringt die Gärung in Gang

Cachaca wird "Kaschasa" ausgesprochen.

Tequila hat seinen Namen von seinem Herkunftsort, dem Dorf Tequila.

Tequila ist Agavenschnaps, die dafür notwendige blaue Agave reift 8-10 Jahre.

Kein Mexikaner ist irre genug einen Made in seinem Tequila zu dulden. Der berühmte Wurm-Tequila ist nur für "los Gringos".
Das Drahtgestell um den Sektkorken heißt "Coiffe".

1,3 Millionen Amerikaner trinken Cola zum Frühstück

Wenn Weine einem spanisch vorkommen:

Cava
Qualitätsschaumweine mit Flaschengärung, die spanische Version der Champagnermethode.

Crianza
Als Crianza eingestufte Weißweine reifen sechs Monate im Eichenfass und sechs Monate in der Flasche. Ab dem zweiten Jahr können sie verkauft werden.

Reserva
Die Rotweine reifen 1 Jahr im Faß und mindestens zwei Jahre in der Flasche.

Weißweine reifen sechs Monate im Faß und zwei Jahre in der Flasche.

Gran Reserva
Nur ausgewählte Rotweine, die dann zwei Jahre im Eichenfaß und drei Jahre in der Flasche reifen.

D.O.
Denominacion de Origen: Geschütze Herkunftsbezeichnung für Qualitätsweine aus bestimmten Anbaugebieten.

D.O.C.
Denominacion de Origen Calificada: Qualifizierte, geschütze Herkunftsbezeichnung, zur Zeit nur für die D.O.C Rioja)

Consejo Regulator
Unabhängiger Kontrollrat, vergibt Kontrollnummern und Prüfsiegel auf Rückenetikette oder Korksiegel.

Rioja
Keine Rebsorte,, sondern ein Anbaugebiet

Der Jemen ist das einzige Land, das die Schalen der Kaffeebohnen importiert. Dort wird nämlich aus diesem Bestandteil der Kaffeepflanze das Heißgetränk aufgebrüht.

Untergäriges Bier: Die Hefe sinkt auf den Boden des Gärbottichs.
Obergäriges Bier: Die Hefe schwimmt oben.

Coca-Cola hatte bis 1929 noch Kokain im Rezept. Allerdings konnte man zu Begin des 19. Jahrhunderts einige Drogen legal in der Apotheke kaufen.

Die Korkeiche wächst trotz aller Versuche nur im westlichen Mittelmeerraum.

Aus einer Tonne Korkeichenrinde können 200 kg gute Korken hergestellt werden.

Der korkige Geruch des Weines wird durch Bakterien im Korken hervorgerufen, die u.a. das riechende Trichloranisol freisetzen. Weine schmecken ab 1-3 ng Trichloranisol pro Liter korkig.

Der beste Korkenersatz ist ein Schraubverschluß, leider nicht sehr stilvoll.

Die Hälfte der in der Schweiz abgefüllten Weine haben Schraubverschlüsse.

Tee wird auch heute noch mit der Hand gepflückt. Der weitere Verarbeitungsprozeß ist allerdings seit 1860 automatisiert.

Wer sein Brot im Käsefondue verliert muß den Wein bezahlen. Und der Wein zum Käsefondue ist Weißwein.

Wodka wurde früher aus Kartoffeln hergestellt, mitlerweile ist aber Getreide der Rohstoff der Wahl geworden.Da die geschmacksliefernden Substanzen bei der Herstellung auf der Strecke bleiben, kann man Wodka aus praktisch allem herstellen. Also nimmt man jeweils das billigste wo gibt.

Alkoholreiches Bier produziert weniger Schaum.

Kleine Flaschen-Faustregel: Gute, teuer Weine erkennt man an einigen Details (manchmal):
1. Grube am Flaschenboden je tiefer desto edel.
2. Kork ist ein teurer Rohstoff also: je länger der Korken desto edler das Stöffche
3. Bei deutschem Rebensaft: je voller das Ettikett beschrieben ist desto gut. Bilders zählen nicht.

Beim Lagern von Whiskey verdunstet ein Teil des edlen Stoffes durch die Fasswand, diesre Anteil (ca. 2%) wird in Schottland als "angels share" bezeichnet.

Auf Getränkedosen klopfen um Spritzen und Schäummen zu verhindern bringt null. Die Kohlensäure ist nach Temperatur oder Erschütterungsgrad mehr oder weniger überschäumend gelaunt. Klopfen ist nur eine weitere Vibration.

Die rote Farbe von Campari stammt aus Schildläusen (Dactylopius cacti). Campari bezieht den Rohstoff von den Kanarischen Inseln Der Farbsoff mit Namen Karmin wir sonst auch für Lippenstifte benutzt.

Der Trick mit dem Löffel im Hals einer angebrochenen Sektflasche rettet den Fusel auch nicht mehr. Der einzige Effekt ist, dass der Löffel als Wärmeleiter dient, wenn man die Buddel sofort in den Kühlschrank packt. Der Sekt kühlt schneller ab und weniger Kohlensäure entweicht. Sollte er doch schal werden kann man ihn sich ja im Winter um den Hals hängen ;-).

Der erste Instantkaffee der Welt war Nescafe, eingeführt 1938. An seiner Entwicklung haben die Schweizer acht Jahre lang gearbeitet.

Nicht die Hessen (stellvertretend für alle Bundesgermanischen Stämme) sind die größten Apfelweinhersteller Europas, sondern die Engänder. Ist das nicht blamabel?

Bockbier hat, obwohl auf vielen Etiketten ein Bock abgebildet ist mit diesen Tieren nichts zu tun. Der Name leitet sichvon der Stadt Einbeck ab , in der es zuerst gebraut wurde. Das "ainpökisch" Bier war seit 1614 in München bekannt, wo sein Name über den Umweg "Oabock"-Bier zu Bockbier mutierte.

Warum sollte man Wein eigentlich immmer aus korrekten Weingläsern trinken?
Kleiner Partytest: Wein in ein richtiges Weinglas (der Kelch sollte sich nach oben hin verjüngen s.u.) und in ein mehr oder weniger kegelförmiges Glas (Pernodglas geht gut, auf jeden Fall solte es nach oben weiter werden) einschenken. Erst am Weinglas schnuppern, dann am anderen. Aha-Erlebnis: der Wein aus dem falschen Glas duftet nicht.

Wein gibt es ja nicht nur im Tetra-Pack und 0,75 Liter Pullen, sondern auch noch in größeren Flaschen mit lustigen Namen. Hier also die ultimative Liste für den Großverbraucher:

Normalflasche   0,75 Liter
Magnum   1,5 Liter
Doppelmagnum   3 Liter
Jeroboam   4,5 Liter
Imperiale   6,0 Liter
Salmanasar   7,5 Liter
Balthasar   12,0 Liter
Nebukadnezar   15 Liter

Je größer die Flasche, desto langsamer reift der Wein und desto besser wird er. Gute Weine in Großflaschen haben immer einen höheren Wert, als derselbe in Einzelflaschen abgefüllte Wein.

Frankreich und Italien produzieren jeweils ca. 30% der Welt-Weinmenge.

Deutschland produziert etwa 9% der Weinmenge Frankreichs, das entspricht der Weinproduktion Rumäniens!

Die größte Weinbauregion der Welt ist Bordeaux in West-Frankreich.
Die berühmteste Weinbauregion Frankreichs ist allerdings auch die kleinste: die Champagne.

Trocken, halbtrocken und feucht, sorry lieblich sind die drei Geschmacksvarianten, in die Wein eingestuft werden kann. Worin unterscheiden sie sich? Im Gehalt an unvergorenem Restzucker.

trocken   - 9 g Zucker/Liter
halbtrocken   9 - 18 g Zucker/Liter
lieblich   >18 g Zucker/Liter

Bei Schaumweinen sind die Einteilungen allerdings etwas anders.

Ultra Brut   ohne Dosage   sehr trockener Geschmack
Brut   - 15g Zucker/Liter   trockener Geschmack
Extra Sec   - 20 g Zucker/Liter   halbtrocken
Sec   - 35g Zucker/Liter   milder Geschmack



Bordeaux-Weine werden in der Regel aus verschiedenen Rebsorten assembliert. Weiße aus mindestens zwei, rote oft aus vier.

Die meisten Champagner werden aus drei verschiedenen Rebsorten zusammengestellt (Chardonnay (weiß), Pinot Noir und Pinot Meunier (beide rot)).

In England werden auf etwa 400ha Wein angebaut.

Deutscher Wein darf nicht die Bezeichnung "Wein" auf dem Etikett tragen, das deutsche Weinrecht läßt diese Bezeichnung nicht zu.

Beim Châteauneuf-du-Pape werden bis zu 13 verschiedene Sorten verschnitten.

Die Qualitätsstufen beim deutschen Wein sind:
 
1. Tafelwein   nat. Mindestalkoholgehalt 8-9%
 
2. Landwein   nat. Mindestalkoholgehalt 9-10%
 
3. Qualitätswein best. Anbaugebiete   QbA ist die letzte Qualitätsstufe, die noch mit Zucker angereichert werden darf, um den Alkoholgehalt zu erhöhen

Prädikatsweine
4. Kabinett  
 
5. Spätlese  
 
6. Auslese  
 
7. Beerenauslese  
 
8. Trockenbeerenauslese  
 
9. Eiswein  

 

Da der Farbstoff aus den Schalen der Weinbeeren kommt, kann man auch aus roten Trauben weißen Wein herstellen, indem man die Schalen schnell vom Most entfernt. Für Rosé-Weine läßt man sie entsprechend etwas länger auf dem Most.
 

 


 
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